2016 HAVEL

2016 Havel

von Brandenburg an der Havel nach Havelberg.

17.09. – 25.09.2016

Wanderplanung:

Havel-Wanderung 2016

Teilnehmer:

Matthias Heißner

Michael Ziegert

Rudolf Heißner

Horst Bier

Joachim Korthals

Hans-Friedrich Bielfeld

Tagebuch:

Herbst 2016

Herbstwanderung 2016 von Brandenburg nach Havelberg, rund 120 Km.

Teilnehmer: Joachim, Rudi, Horst, Fiete, Michael und der etwas jüngere Matthias.

Wir haben bewusst die Reihenfolge nach Alter gewählt, um möglichen Streitereien bei der Reihenfolge “Klugheit“ aus dem Weg zu gehen. Natürlich ist und war allen Aktivisten klar, wer bei dem Auswahlkriterium “Klugheit“ an die 1.Stelle gehört. Na?…..richtig!

Erste positive Nachricht: Alle Teilnehmer haben Brandenburg schadlos erreicht und fast unbeschadet wieder verlassen.

Wer eine Woche bei herrlichstem Wetter wandern darf ist schon ein Glückspilz. Störend sind leider jene Figuren in der Gruppe die glauben, Humor im Gepäck zu haben. Schaut euch doch nur mal die Sechsfruchtgesichter auf dem Foto an. Der Typ mit dem roten Hemd kann sich noch nicht einmal ordentlich anziehen.

Der Typ unten kann sich gar nicht sattsehen an der Designer-Bettwäsche und die hochwertige Zimmereinrichtung.

Was war denn nun wirklich erwähnenswert an dieser Wanderwoche? Vieles wurde ja schon in den Tagesberichten angesprochen(und es stimmt) und mir fällt es schwer Matthias positiv herauszustellen. Sein Wochenbericht, sein Einsatz für eine Wander-Web-Seite, alles tolle Dinge, aber darf man einen Li“e“beralen deshalb loben? Okay, er hat uns per Smartphone recht ordentlich geführt, auch wenn Fiete mit Wanderkarte auf bedrucktem Papier häufig korrigieren musste. Vater Rudi musste extra abgestellt werden, damit sein Matthias nicht gegen störende Bäume am Wegesrand rennt, da Sohnemanns Blick stets sehr wachsam aufs Handy gerichtet war.

Ein besonderes Hobby pflegt ja der Michael, der seinen Wanderbrüdern jede Grenzbemarkung erklären konnte und notfalls auch die elektronische Wanderkarte kritisierte.

Eigentlich hat ja jeder sein Fett wegbekommen, kann trotzdem sagen:

Es war eine tolle Havel-Wanderwoche! Wir freuen uns auf die Wanderung 2017.

Tag 1

Ankunft in Brandenburg, ein hübsches kleines Städchen.
Noch am Abend machte sich die Gruppe auf eine erste Erkundungstour, auch um eine Möglichkeit zu finden, das Abendessen zu geniessen. Okay, das ausgewählte Restaurant war innen nur spärlich beleuchtet und die Älteren hatten Schwierigkeiten die Speisekarte zu lesen. Dafür machte die flotte Kellnerin einen appetitlichen Eindruck, nicht nur bei den älteren Herren der Gruppe.
Bevor wir das wichtigste vergessen! Das Essen war gut. Auf der „Havelfee“ hat Matthias der Wandergruppe sofort gezeigt wo vorn ist. Den Platz am Bug hat er von Anbeginn für sich beansprucht und keine Minute freigegeben. Nicht einmal zum Pinkeln.

Tag 2

Tag 3

Wirtshaus und Essen waren sehr gut! Nur der Wirt machte einen verdächtigen Eindruck, als er uns mit seinem Transporter Richtung Hotel fuhr, welches ca. 2 km vom Restaurant in Milow entfernt lag. Er hat es nicht geschafft den Transporter gegen einen Baum zu setzen, beziehungsweise auf die Seite zu legen, wofür die Wandergruppe sehr dankbar waren. Die letzten beiden Bilder, Joachim mit der Plastiktüte und die Gruppe vor der öffentlichen Bekanntmachung, wann die nächste Essenausgabe stattfindet, zeigen doch das wahre Elend dieser Tippelbrüder. Joachim schämt sich ja nicht einmal eine Tupperschale mitzubringen, um auch noch für die Familie in Berlin Suppe abzustauben.

Tag 4

Tag 5

Auffällig war das schon, dass einige Herren in der Wandergruppe immer schneller liefen, als wir uns dem Ort Stölln näherten. Grund: „Lady Agnes“! Diesen Namen haben einige Herren ganz eindeutig falsch interpretiert. Da dieser Name aber in Verbindung mit dem „Schwalbennest“ gebracht wurde, wurde auch dem letzten Wanderer klar, worum es ging. Wir können abkürzen: Die überwiegende Anzahl Männer, in unserer Wandergruppe, wäre für Abenteuer dieser Art nicht mehr geeignet. Übrigens: Das Schwalbennest ist ein solider Gasthof am Otto Lilienthal-Center und „Lady Agnes“ ist ein ausgedientes Flugzeug der „Interflug“, welches besichtigt werden kann.

Tag 6

Gasthof „Zum 1. Flieger“, ein Albtraum für jeden Tourplaner. Nachdem wir Rhinow erreicht hatten und den vermuteten einzigen Einwohner dieses Ortes fragten, wo es zum besagten Gasthof geht, wurde uns mitleidig mitgeteilt, dass dieser Gasthof seit Monaten pleite ist. Als Planer war der Schreck riesig, zumal ich 4 Wochen vorher ein Zimmer abbestellen mußte, welches mir von der „Dame des Hauses“ auch freundlich bestätigt wurde. In dem Ort gab es auch keinen Laden wo man etwas zu trinken kaufen konnte. Das „Schwalbennest“ (kein Puff) direkt am Otto Liliental-Center war dann unsere Rettung, auch wenn der Wirt eigentlich Ruhetag hatte. Matthias hatte über Handy die Rettung der Gruppe eingeleitet und es war dort ausgesprochen schön. Das Bildungsbürgertum hat dann noch das Museum Otto Lilienthal besucht und ein altes russisches Flugzeug geentert.

Tag 7

Bildergalerien:

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